Kölner Verkehrsverein – Neujahrsempfang 2019

Beim traditionellen Neujahrsempfang im großen Sitzungssaal der Kreishandwerkerschaft Köln hielt Vorsitzender Martin Schwieren auch in diesem Jahr eine Rede über die positiven und negativen Entwicklungen in der Stadt Köln.

Vorsitzender Martin Schwieren / Rede zum Neujahrsempfang am 09.01.2019:

„Ein gutes neues Jahr wünsche ich Ihnen allen von ganzem Herzen, meine Damen und Herren!

Ich begrüße zu unserem traditionellen Neujahrsempfang ganz besonders herzlich unsere Oberbürgermeisterin Henriette Reker.

Ich begrüße ebenso alle Damen und Herren aus der Stadtgesellschaft und natürlich ganz besonders die Mitglieder des Kölner Verkehrsvereins und wie immer auch sehr gerne die Medienvertreter.

Betroffenheit müssen wir zum Ausdruck bringen, auch heute meine Damen und Herren. Unser Bundespräsident Walter Steinmeier hat in seiner Weihnachtsansprache eine neue Streitkultur gefordert – eine Streitkultur im positiven und konstruktiven Sinn.

Die nicht endende Odyssee Kalktunnel kann ich Ihnen auch heute leider nicht ersparen – mal so mal so. Am Jahresanfang durfte man die Hoffnung haben, dass es zumindest stadtauswärts etwas flüssiger läuft. Nein weit gefehlt, Fahrzeit Montag 7. Januar 2019 ab 16.00 Uhr von Neusser Str. über Zoobrücke bis Ende Kalktunnel 64 Minuten. Diese Baustelle soll am 14. Januar laut Verkehrsdezernat beendet sein. Seit nunmehr über 5 Jahren, man lasse sich dies mal auf der Zunge zergehen, kommt man von der Autobahn A 3 kommend nach Köln nicht rein. Diese Millionenmetropole, immerhin die viertgrößte Stadt Deutschlands, kann man seit 5 Jahren nur auf verstopften Umwegen erreichen. Und ein dauerhaftes Ende ist nicht abzusehen.

Wie wäre es, wenn man Straßen NRW betroffen macht, nicht bösartig, aber mit Penetranz und Nachdruck. Trotz vieler Proteste von Handwerkskammer, Industrie und Handelskammer, sowie Kölnmesse – Straßen NRW macht ihr Ding.

Vielleicht wäre es hilfreich, dem ein oder anderen Mandatsträger, der auch im Landtag sitzt, nahe zu legen, mehr Zeit für hilfreiche verkehrspolitische Maßnahmen im Raum Köln zu investieren als Zeit und Gespräche für die Schaffung von lukrativen Posten bei den Stadtwerken.

Sie merken, die Betroffenheit wirkt nach. Sie dürfen davon ausgehen, dass der Kölner Verkehrsverein dieses Jahr besonders oft Betroffenheit herstellen wird. Nicht bösartig, aber penetrant und nachdrücklich.

Ihnen Frau Oberbürgermeisterin gilt mein besonderer Dank wegen Ihrer schnellen und klaren Reaktion auf die jüngste Veranstaltung der DITIB in der Moschee in Ehrenfeld. Lassen Sie nicht zu, dass hier ein exterritorialer Raum entsteht. Es ist nun wirklich an der Zeit, dass unsere türkischen Freunde ihr selbstherrliches Gebaren beenden.

Und ja, liebe Frau Oberbürgermeisterin, die Verwaltungsreform, die Sie auf den Weg gebracht haben, zeigt intern, so hört man, große Erfolge. Sorgen Sie bitte dafür, dass dies auch bald für die Bürger sichtbar und fühlbar wird. Und halten Sie bitte auch die Dezernenten unserer Stadt bei Laune.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.“

Im Anschluss hatte Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker das Wort.

„Saure Zitrone“: Was macht Sie richtig sauer?

Der Kölner Verkehrsverein vergibt wieder die „Saure Zitrone“. Vier Kandidaten stehen zur Wahl. Welcher Schandfleck hat die „Saure Zitrone“ so richtig verdient? Stimmen Sie mit ab auf express.de

Die Kandidaten:

  • Straßentunnel Grenzstr. in Kalk zur Autobahn A4

Begründung: Paradebeispiel für überlange Baustellen, die vier Jahre lang eine der wichtigsten Ausfallstraßen von Köln lahmlegen. Diese Baustelle ist symptomatisch für die vielen städtischen Baustellen, bei denen Zeit- und Kostenrahmen völlig aus dem Ruder laufen

  • Tunnel unter dem Hauptbahnhof Johannisstr.

Begründung: Nachdem nunmehr der Breslauer Platz und die östliche Domumgebung inkl. Kurt-Hackenberg-Platz verschönert wurden, ist die direkte Verbindung zwischen beiden gestalteten Plätzen weiterhin völlig verdreckt, vergammelt und schlecht beleuchtet. Es ist ein Armutszeugnis für Köln, dass in direkter Nachbarschaft zu den wichtigsten touristischen Standorten (Dom und Hbf) eine so vernachlässigte Straße ist.

  • Kölner Bahnbögen zwischen Eigelstein und Ehrenfeld

Begründung: Der Pächter Kölner Bahnbögen GmbH lässt die Bahnbögen verrotten und hat sie lediglich mit Bauzäunen abgetrennt, die wild plakatiert sind. In den Bahnbögen liegt Müll und Unrat. Insgesamt machen die Bahnbögen einen hässlichen verdreckten Eindruck.

  • Müllumladestation Marspfortengasse zwischen Hohestr. und Haus Neuerburg

Begründung: Mitten in der Altstadt an der künftigen Via Culturalis direkt neben der größten Einkaufsstraße Köln liegt ein Drecksloch, für welches sich anscheinend keiner zuständig fühlt. Das scheint es nur in Köln zu geben, dass man mitten in der City eine Fläche so entstellen kann.

 

Für das Anprangern von Fehlentwicklungen startete der Kölner Verkehrsverein Anfang des Jahrtausends eine erfolgreiche PR-Aktion: Er initiierte die Vergabe der “Sauren Zitrone”. Diese Negativauszeichnung wird vergeben für misslungene Bauprojekte, unverträgliche Stadtarchitektur oder vernachlässigte öffentliche oder private Plätze und Zonen.
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Kölner Verkehrsverein – Neujahrsempfang 2018

Am Freitag, dem 19.01.2018 im Haus des Kölner Handwerks.

Beim traditionellen Neujahrsempfang wird Vorsitzender Martin Schwieren eine Rede über die positiven und negativen Entwicklungen in der Stadt Köln halten. Insbesondere wird der Verein auf die verschiedenen Missstände in der Bauplanung und der -abwicklung am Beispiel der Zoobrücke und der Tunnelsanierung Kalk eingehen. Als Gastrednerin hat Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker zugesagt, ebenfalls ihre Sicht der Dinge darzulegen.

Der Neujahrsempfang, der bislang im Treppenhaus der IHK Köln stattfand, findet erstmals im Stapelhaus statt, wo der Verkehrsverein seinen neuen Sitz hat. Die Geschäftsführung des Vereins hat Dr. Thomas Günther, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Köln, übernommen.

Kölns neues Zugpferd – Stadtdirektor Stephan Keller

Presse: Kölnische Rundschau

Kölns neues Zugpferd – Erster öffentliche Auftritt von Stadtdirektor Stephan Keller

Die gute Nachricht: „Das Pääd ist in einem guten Zustand.“ Die schlechte: Diese Aussage lässt sich nicht auf die Stadt Köln übertragen.
Diesen Schluss ließ der Neujahrsempfang des Kölner Verkehrsvereins zu, der als Gastredner den neuen Stadtdirektor Dr. Stephan Keller (CDU) in die Räume der Industrie- und Handelskammer geladen hatte.

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MERCURIUS PREIS 2016 – zur Förderung des Tourismus in Köln

Der Kölner Verkehrsverein e.V. und KölnTourismus GmbH beabsichtigen auch in diesem Jahr besondere Leistungen auszuzeichnen, die das Tourismusaufkommen in der Stadt und das Image Kölns positiv beeinflussen.

Es können sowohl Institutionen als auch Einzelpersonen für besondere Verdienste ausgezeichnet werden.

Es werden zwei Preise vergeben:

A) Institutionen:
Preis für die Förderung des Tourismus in Köln Der Preisträger zeichnet sich aus durch besondere Leistungen, die den häufigen Besuch von Gästen in Köln fördern. Die Aktivitäten des Preisträgers sollen nachhaltig angelegt und zur Imageförderung für Köln beitragen.

B) Preis für Kölns freundlichsten Gästebetreuer
wird vergeben an Personen, die sich in besonderer Weise mit Freundlichkeit, Servicebereitschaft und persönlichem Engagement im Umgang mit Besuchern der Stadt auszeichnen.
Auftreten und Wirken des Empfängers sollte
– über eine längere Zeitphase dauern,
– einer größeren Personenzahl bekannt sein und
– möglichst einer „originellen Figur“ entsprechen.
Der Preisträger sollte eine natürliche Person sein.

Die Einreichungsfrist ist bereits beendet

Presse:
www.express.de/mercurius-preis-2016—wer-ist-koelns-groesster-touri-magnet

Kölner Verkehrsverein verleiht „SAURE ZITRONE“ 2015

Kölner Verkehrsverein vergibt die „Saure Zitrone“ an die in der
Mauthgasse (Altstadt) ansässigen Gastronomiebetriebe Steakhaus
Angusto, Steakhouse Royale, Pizza Ristorante Cocktailbar Casa Nouva, sowie das Wirtshaus Schwejk.

Begründung:

Das Martinsviertel in der Kölner Altstadt zählt zur Visitenkarte der Stadt Köln. Für den Wiederaufbau des Viertels einschließlich der romanischen und stadtbildprägenden Basilika Groß St. Martin wurde das Architektenehepaar Joachim und Margot Schürmann mit dem renommierten Deutschen Architekturpreis im Jahr 1981 ausgezeichnet. Das Viertel ist in seinem großzügig angelegten Innenhof durch die Martinssäule, den Tierbrunnen sowie den durch Baumreihen nachgezeichneten alten Benediktinerkreuzgang geprägt. Die dort und insbesondere zur Mauthgasse ansässigen Betriebe Steakhaus Angusto, Steakhouse Royale, Pizza Ristorante Cocktailbar Casa Nuova sowie das Wirtshaus Schwejk tragen nunmehr seit Jahren durch Ihre Außendarstellung dazu bei, dass die architektonische und kulturhistorische Bedeutung des Viertels zunehmend beeinträchtigt wird. Mittlerweile ist die komplette Fassade des Gebäudes durch zahllose Werbetafeln betroffen und im Hinblick auf die architektonische Qualität nicht mehr lesbar. Ebenso wird die Wahrnehmung des öffentlichen Raumes durch zahlreiche Eigenbauten und die Erweiterungen der Außengastronomie nachhaltig gestört.

Der Kölner Stadt-Anzeiger hat im Oktober diesen Jahres auf entsprechende Missstände in der Domumgebung Bereich Komödienstraße hingewiesen. Der Kölner Verkehrsverein möchte mit dieser Auszeichnung den Blickwinkel erweitern und einmal mehr an das Verantwortungsgefühl aller Beteiligten im Hinblick auf das Erscheinungsbild der historischen Mitte unserer Stadt appellieren. Die Auszeichnung soll zudem als Aufforderung an Politik und Verwaltung verstanden werden, für eine effektive Gestaltungssatzung Sorge zu tragen.

Der Jury gehörten in diesem Jahr folgende Vorstandsmitglieder des Kölner Verkehrsvereins an:
Martin Schwieren – Vorsitzender
Lambert Bachem – Geschäftsführer J.P. Bachem Verlag – als Stellvertreter
Dr. Joachim A. Groth – Bürgergemeinschaft Altstadt
Daniel Wendig – Direktor M.M.Warburg Bank

Vergabe der „Sauren Zitrone“ 2015

Die Vernachlässigung des öffentlichen Raumes in Köln ist nach wie vor ein großes Problem im Erscheinungsbild der Stadt.

Die Kölner Bürger beobachten ihre Stadt sehr aufmerksam und kritisch und bemängeln auch weiterhin sehr viele Projekte und öffentliche Räume.

Die steten Bemühungen und Nachfragen des Kölner Verkehrsvereins tragen dazu bei, dass Verbesserungen sichtbar werden. Hier ist z.B. der Deutzer Bahnhof/Breslauer Platz/Kurt-Hackenberg-Platz zu erwähnen.

Der Kölner Verkehrsverein will diesen Trend weiterhin fördern, damit das Stadtbild dem Anspruch einer qualifizierten und lebenswerten Großstadt noch besser entspricht.

In diesem Jahr werden wir wieder die Negativauszeichnung „Saure Zitrone“ vergeben für

a) mißlungene Bauobjekte, unverträgliche Stadtarchitektur,
b) vernachlässigte öffentliche oder private Plätze und Zonen

Auch in diesem Jahr wird eine kompetente Jury die „Sieger“ ermitteln.

 

Die Einreichungsfrist ist bereits abgelaufen.

Reiterstandbild von Friedrich Wilhelm III.

Der Sockel für das Reiterstandbild von Friedrich Wilhelm III. ist komplett nackt. Die 16 Figuren befinden sich bei einem Restaurator in Regensburg. Der Kölner Verkehrsverein sammelt Geld, um die Sockelplatte mit Basalt zu belegen.

Wir freuen us sehr über jede noch so kleine Spende.
Die Bankverbindung des Kölner Verkehrsverein e.V. lautet:
IBAN = DE52 3705 0198 0018 4022 22
BIC = COLSDE33XXX

Auf Wunsch erhalten Sie natürlich eine Spenquittung = Bestätigung über Geldzuwendungen.
Bitte hierzu eine E-Mail an info@koelner-verkehrsverein.de senden.

Presse:

Kölner Express
http://www.express.de/macht-et-jot–jungs–koelner-reiterdenkmal…

Kölnische Rundschau
http://www.rundschau-online.de/sockelfiguren-des-reiterdenkmals…